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Final Call
Final Call

Domo Records


Erscheinungsjahr:

2013


Allgemeines:

Erstes veröffentlichtes Album, in dem Kitaro in Stück im Stil der Berliner Schule spielt.


Liederverzeichnis:

  1. Final Call
  2. Jupiter's Beam
  3. Yo-en
  4. Shadow Of The Moon
  5. Traveler
  6. Valley Of The Spirit
  7. After Glow
  8. Wind From The Desert
  9. Moment Circle
  10. Whispering Shore
  11. Solar Eclipse


Meine Meinung:

Kitaro ist mit "Final Call" ein sehr interessantes Album gelungen. Es wechseln sich experimentellere Sachen mit Stücken ab, die eher nach Sacred Journey of Ku-Kai klingen. Vereinzelt setzt sogar wieder Sounds ein, die man seit Ten Kai nicht mehr von ihm gehört hat. Andere Klänge kennt man aus Kojiki oder Gaia.Onbashira
Die grosse Überraschung ist ihm mit dem Stück "Traveler" gelungen. Das Stück beginnt mit gezupften Streichern und man denkt sofort an Cirque Ingenieux. Aber dann bei 1:40 wechselt die Musik plötzlich und das Stück wird zu bester "Berliner Schule" Tradition. Für mich hat der Rythmus im Hintergrund eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Stück "Rubycon 2" vom Album "Rubycon" der Gruppe Tangerine Dream, nur schneller gespielt. Kompletiert wird es mit einem Echo-Sound, der klar aus "One Of Those Days" vom Album "Meddle" der Gruppe Pink Floyd stammt.
Was mir auf dem Album nicht besonders gefällt sind die "Chor"-Sounds, die Kitaro in drei Stücken verwendet: einmal im Opener "Final Call", dann in "Valley Of The Spirit" und im Endstück "Solar Eclipse". Die Sounds klingen mir zu sehr nach einer Sample-Library und erinnern mich irgendwie an "Enya für Arme". Das sollte Kitaro besser in Zukunft lassen. Ansonsten ist das Album eine echte Empfehlung.



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