Mein erster Hubschrauber
Meine erste Eigenkonstruktion
Hubschrauber für Transponderversuche
Flugtag mit Schlüter-Gazelle (1978)
Heimzelle mit Graupner Mechanik
SX 81
Bell Twin Jet mit Kreisel (1982)
Flugtag in Emtinghausen
Hubschrauber im Flug
Flugtag in Ristedt
Kobra
Der Zeppelin ist Modellfliegen der besonderen Art: funkferngesteuertes Modellschweben!
Das faszinierende hierbei ist das langsame Schweben in Räumen wie Wohnzimmern, als Werbeträger bei Veranstaltungen oder als Besonderheit bei Feiern in Vereinsheimen oder Hallen. Wer hat schon einen Zeppelin? Vor ein paar Jahren noch undenkbar. Mich hatte bisher immer die Größe eines ferngesteuerten Zeppelins abgehalten. 3, 4 oder sogar 5 Meter Gesamtlänge heißt, vor dem Transport das Helium absaugen und am Veranstaltungsort wieder neu füllen. Auf- und Abbau eines solchen Luftschiffes sind doch recht aufwendig und auch nicht ganz billig. Helium ist teuer.
Recht angetan war ich von der 1,5 Meter Zeppelin Version des Andree Keller aus Mönchengladbach. Ich hatte dieses Luftschiff auf der Modellbauausstellung im November 2004 in Hamburg gesehen und später vom Herrn Keller gekauft. Mit der Verarbeitung der Zeppelinhülle bin ich sehr zufrieden. Die Größe der Hülle ist geradezu ideal. Es kann flugfertig und einsatzbereit im Auto transportiert werden. Das Helium wird also nie abgelassen, sondern immer nach Bedarf nachgefüllt. Mit einer kleinen Leihflasche kommt man ewig hin.
Der Zeppelin hat bei seiner Länge von 1,5 Metern ein Fassungsvermögen von 110 Litern Helium. 110 Liter Helium tragen ca.110 Gramm. Die Luftschiffhülle wiegt 60 Gramm. Das Kreuzleitwerk aus 1mm DEPRON wiegt mit Halter 5 Gramm. 5 Gramm Gewichte braucht man zum Ausbalancieren. Es bleiben einem ca. 40 Gramm für den Bau einer Gondel mit 3 Antriebsmotoren, 3 Steuerelektroniken für die Motoren, einem Miniempfänger und einer KOKAM Lithium Polymer 350 mA Akkuzelle. Eine echte Herausforderung für den Zeppelin-Neuling. Ich habe für den Antrieb 3 Graupner Servos Typ C141 geschlachtet. Die Servos wurden zerlegt, d.h. die Motoren mit der Steuerelektronik und dem Poti für die Nulleinstellung wurden aus dem Gehäuse "herausgeschält". Die Motoren lassen sich über die Steuerplatine sehr sauber vom Sender aus stufenlos vorwärts- rückwärts regeln. Ein perfekter preiswerter Luftschiffantrieb für ca. €64,- .
Die Gondel habe ich aus 3 mm DEPRON gebaut. Alle Teile wurden mit Sekundenkleber zusammengefügt. Die Fenster wurden aus Gewichtsgründen ausgeschnitten. Im Gondelboden wurde ein 8 cm großes Loch geschnitten und ein 15 mm hoher DEPRON- Streifen rund eingeklebt. Impellerprinzip! In der Mitte dieses Lochs wurde einer der drei Antriebsmotoren angebracht. Mit einer Miniluftschraube versehen sorgt dieser Motor für das Steigen und Senken des Zeppelins. Durch die Gondel wurde ein 4mm Carbonstab gezogen und verklebt. Der Stab ist 300 mm lang und an seinen Enden wurden die Antriebsmotoren für die vor- und rückwärts Bewegung angebracht. Auch diese Motoren wurden mit kleinen Propellern bestückt. Nun wurden alle Komponenten mit 0.4 mm Kupferdraht (zweifachlackiert ohne Isolierung) neu verdrahtet um auch hier noch an Gewicht zu sparen. An den oberen 4 Ecken der Gondel habe ich etwas Klettband geklebt. Die 4 Gegenstücke kleben an der Hülle. Somit wird die komplette Gondel unter die Zeppelinhülle geklettet.
Mit meiner Graupner MC 12 Fernsteueranlage lassen sich die Motoren im Sender mischen. Beide Motoren lassen sich zusammen stufenlos vorwärts oder rückwärts regeln. Beide Motoren lassen sich für die Kurvensteuerung zusammen stufenlos vorwärts und rückwärts regeln. ( Der eine Motor dreht vorwärts, der andere rückwärts). Die Steuerung des Zeppelins funktioniert so genau, das ich das Luftschiff im Wohnzimmer zentimetergenau vor meinen Augen bugsieren kann. Ein Spaß der besonderen Art.
Die Luftschiffhülle lässt sich beziehen bei:
Keller Luftschiffmodelle
Andree Keller
Tel.: 02161 / 897499
 
Dieser ultraleichte Quadrokopter darf ich seit dem Jahreswechsel 2007/ 2008 mein eigen nennen. Dieses Gerätchen kann Videostreams in PAL-Qualität übertragen und in kürze dann auch nach GPS- Koordinaten fliegen.
 
Gebaut wurde das kleine technische Wunderwerk von Michael Sachs, der schon einige Erfahrung mit funkferngesteuerten Quadrokoptern hat. Später wurde das Gerät noch mit blauen und roten Dioden ausgestattet, damit man auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch die Position bestimmen kann.
Der Rahmen stammt von Frank Thiemig. Auf seiner Webseite findet man verschiedene Filme dazu, auch dieses Video (.avi [DivX], ca. 24 MB groß) meines Erstflugs des Quadrokopters.
Die Motoren in diesem Quadrokopter stammen übrigens von AHM Brushless. Sie sind sehr präzise gefertigt, gut gewickelt, haben sehr leise Laufgeräusche und im Preisleistungsverhältnis z.Z. unschlagbar.
 
Quadrokopter-Knüppelbelegung für eine Graupner MC 12
Mit dem Quadrokopter an der dänischen Küste (2007)
 
 
 
 
Oktober 2009: T-REX 450 mit GFK Zelle
Neuheit Januar 2010: Logo 500 mit T-Rex 600 Rumpf von ALIGN. Nun hat der T-Rex 450 endlich seinen grossen Bruder bekommen. 1250 mm lang, 490 mm hoch, 390 mm breit und 4200 Gramm schwer. Natürlich mit V-Stabi, also keine Paddel mehr. Welch ein Flugverhalten! Meine Begeisterung war noch nie so gross.
 
Ist es möglich, mit einem Elektro-Hubschrauber von 1250 mm Länge, 1300 mm Rotordurchmesser und 4300 gr. Gewicht in der Halle zu fliegen und somit die langen Wintermonate in der Scale-Hubschrauberfliegerei überbrückt werden können? Ja, das geht. Der Beweis ist der hier runterladbare Film: Hughes 500 Film (768 x 576 Pixel, 30 MB, .wmv Format). Der Film ist recht gross, aber in guter Qualität. Es wird wahrscheinlich in Zukunft noch eine kleinere Version angeboten werden, dies ist im Moment aus Speicherplatzgründen aber nicht möglich.
Bei der Hubschrauberbeleuchtung habe ich den Rotating Beacon der Firma www.LEDPROFISHOP.de gewählt, weil er die beste Ausstrahlung hat und auch draussen noch sichtbar ist.
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