Dies ist der Anfang -

der Beginn von allem...

Am Anfang war eine große Leere, ein Nichts, so tief und schwarz wie es sich niemand vorzustellen wagt, wie es sich niemand auch nur vorstellen kann. Und doch, es war schon hier und jetzt etwas da - es war schon immer da, schon vor der Zeit.

In diese schwarze Leere brach ein ungeheurer Sturm aus Feuer und das Universum begann sich zu füllen mit Licht und Schatten,

mit Feuer und Eis...

 

Die Sonnenwendfeuer erinnern uns an das ewige Auf und Ab des Lebens, den ewigen Zyklus des Universums, vom Erstehen bis zum Vergehen, nur ein kleiner Schritt, nur eine Sekunde in der Ewigkeit - die doch alles beinhaltet.

Die Sonnenwendfeuer erinnern uns vor der Entzündung an die Dunkelheit und Schwärze, an die Kälte und an den Hunger nach Licht...

Mit der Entzündung vollziehen wir den Schritt zur Schöpfung von Werden und Vergehen - das Holz nahm Sonne und gibt nun Sonnenkraft.

Jede Gabe verlangt nach einer Gegengabe!

Wenn die Funken zum Himmel stoben, treiben unsere Gedanken zu den Sternen... selten ein Ereignis von solch schöpferischer Intensität wie dieses... Laßt euch leiten wie der Funke - helle Sonnenkraft in tiefster Nacht.

Wie eine Treppe, doch glühend heiß, nimmer kündet hier ein Bild von der alles verzehrenden Kraft des Feuers - von der zerstörerischen Urgewalt, der reinigenden Flamme.

Wenige Dinge auf Erden, von solch eigentümlicher Schönheit, von solch eigenem Willen!

Vieles ist nicht zeigbar und so beschränkt die Sicht der Dinge - doch es ist da, auch wenn etwas zu fehlen scheint - nur weil man es nicht sieht, so ist es doch nicht unsichtbar - es kommt halt auf die Sicht der Dinge an und auf den Blickwinkel unter dem man sie sieht. 

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Auch kleine Sonnenwendfeuer erfreuen das Herz:

 

 

 

Oh` Flamme des Prometheus - Vernichter von morschem Holz!

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Eine private Sonnenwende

 

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